Expat packt aus:
Bangkok wirbt mit unrealistischen Schönheitsbildern
Bangkok — die Stadt der tausend Lächeln? Doch hinter der Fassade brodelt ein gefährlicher Schönheitswahn, der vor allem junge Menschen in die Verzweiflung treibt! Ein Kanada-Expat berichtet über porzellanweiße Haut, ultraschlanke Körper und riesige Kulleraugen — Beauty-Standards, die eher an KI-generierte Avatare erinnern als an echte Menschen.
Skytrain, Billboards, Magazine:
Überall nur noch gleiche Gesichter
Schon bei der ersten Fahrt mit dem Bangkok Skytrain schockieren die Werbebilder: Haut ohne einen Makel, Körper ohne Kurven, Gesichter wie aus einer Fabrik. Doch die Realität auf den Straßen sieht anders aus — bunt, lebendig, vielfältig. Doch warum präsentiert die Werbung nur diese eine, unerreichbare Schönheit?
Essstörungen, Hautbleichmittel, Schönheits-OPs: Der verzweifelte Kampf um Akzeptanz
Die Folgen sind verheerend: Junge Thailänder:innen hungern sich kaputt, spritzen sich aufgerissene Augen oder bleichen ihre Haut — nur um diesen Idealen näherzukommen. Die Thai-Amerikanerin Nicole Ogden spricht offen über ihre Erfahrungen: „Ich fühlte mich wie ein Riese — alle um mich herum hatten Essstörungen.“
7‑Eleven-Check: In fast jeder Crème stecken Aufheller!
Ein Blick in die Regale eines thailändischen 7‑Eleven genügt: Selbst einfache Feuchtigkeitscremes enthalten oft hautaufhellende Substanzen. Ein globales Milliardengeschäft, das Unsicherheiten vermarktet — während der Westen Bräune feiert.
Weltweites Problem: Wann endet der Schönheits-Wahnsinn?
Es ist kein rein thailändisches Phänomen: Von Korea bis Brasilen kämpfen Menschen mit toxischen Beauty-Idealen. Doch es gibt Hoffnung: Immer mehr Stimmen fordern Vielfalt statt Einheitsbrei.
BLITZ MEINT: Es ist Zeit, Schönheit neu zu definieren — jeder Körper, jede Hautfarbe, jedes Gesicht ist es wert, gefeiert zu werden!