Bangkok — Der stellvertretende Premierminister Somsak Thepsutin möchte das Amt für nationale Wasserressourcen (ONWR) aufwerten und es in ein Ministerium für Wasserressourcen umwandeln. Diesen Vorschlag unterbreitete er am Montag während seiner Eröffnungsrede auf dem Communication Integration Seminar on Water Management Plans im Rama Garden Hotel.
Das Seminar wurde abgehalten, um zu erörtern, wie mit dem diesjährigen El-Nino-Wetterphänomen umgegangen werden soll. Herr Somsak leitete das Seminar als Vorsitzender und nahm zusammen mit dem Generalsekretär der ONWR, Surasee Kittimonthon, sowie Vertretern aus verwandten Sektoren teil.
Die Idee, die ONWR in ein Ministerium umzuwandeln, sei nach einem Gespräch mit einem Berater des Vorsitzenden des Nationalen Wasserressourcenausschusses entstanden, da beide sich einig waren, wie wichtig die Wasserbewirtschaftung für die Nation sei, sagte Herr Somsak.
Das Problem der Wasserbewirtschaftung sollte als Ganzes angegangen werden, da es sich in vielerlei Hinsicht nachteilig auf die Nation auswirken könnte”, sagte er. Somsak zufolge hat die Regierung der Bewirtschaftung der Wasserressourcen Priorität eingeräumt, was zu einer besseren Ausgewogenheit der Wassernutzung im ganzen Land geführt hat.
In diesem Jahr rechnen Experten mit einer größeren Dürrekrise in einigen Gebieten, insbesondere für diejenigen, die Wasser für landwirtschaftliche Zwecke benötigen. Sie sagten, dies sei das Ergebnis der Auswirkungen des El-Nino-Phänomens, das sich in den nächsten zwei Jahren verstärken wird. Allerdings gab es am Ende dieser Regenzeit mehr Niederschläge, und zusammen mit dem in den Stauseen gespeicherten Wasser konnten die Dämme mindestens 70 % ihres Fassungsvermögens speichern, so dass die Nation für dieses Jahr über eine ausreichende Wassermenge verfügte, sagte Herr Somsak.
Dennoch sei Premierminister Srettha Thavisin immer noch besorgt über die allgemeine Wassersituation, da sie den Betrieb vieler Industriezweige beeinträchtigen könnte, so Somsak.
Er besuchte auch eine Ausstellung zum Thema Wassermanagement und schlug bei einer Präsentation des Ministeriums für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz den Bau von Staudämmen vor, um Überschwemmungen in einigen Gebieten zu vermeiden.