Bangkok — Die thailändische Regierung geht jetzt mit aller Härte gegen illegale Landkäufe durch ausländische Investoren vor! Das Handels- und Innenministerium unterzeichneten eine brisante Vereinbarung, um Scheinfirmen aufzuspüren, die für Ausländer Grundstücke kaufen. Hintergrund: Immer mehr ausländische Investoren nutzen thailändische Strohmänner, um an Grundstücke für Landwirtschaft, Immobilien oder Tourismus zu kommen — obwohl das Gesetz es ihnen verbietet.
Wie Ausländer thailändische Gesetze umgehen
Deputy Commerce Minister Napintorn Srisunpang erklärt das Problem:
✔ Thailänder halten offiziell die Anteile — aber Ausländer kontrollieren die Firma.
✔ Land wird für verbotene Geschäfte genutzt, etwa Hotels oder Agrarprojekte.
✔ Markt wird verzerrt, thailändische Unternehmer können nicht mithalten.
✔ Auswanderer gründen eine Scheinfirma, um Land illegal zu erwerben und ein Haus zu bauen
Alarmierende Zahlen:
- 46.918 Firmen stehen unter Verdacht, zwischen 0,001% und 49,99% ausländische Anteile zu haben.
- 55,49% (26.038 Firmen) handeln mit Grundstücken und Immobilien.
Neue Strafen: Höhere Geldbußen, Gefängnis, Vermögensbeschlagnahmung!
Das Innenministerium will jetzt scharf durchgreifen:
✔ Echtzeit-Datenabgleich zwischen Firmenregister und Grundbuchamt.
✔ Härtere Strafen: Bisher nur 2 Jahre Haft und 20.000 Baht (510 Euro) — das soll sich ändern!
✔ Neues Anti-Geldwäsche-Gesetz: Nominee-Geschäfte werden als Vorsatzdelikt eingestuft — Vermögen kann beschlagnahmt werden!
Endlich Klartext — oder nur ein Tropfen auf den heißen Stein?
Die Regierung zeigt klare Kante, doch ob die neuen Maßnahmen wirksam sind, bleibt abzuwarten. Eins ist sicher: Wer jetzt noch mit Strohmännern arbeitet, muss mit harten Konsequenzen rechnen!