Fünf Tote, 22 Verletzte — und jetzt die bittere Gewissheit! Der Einsturz eines Beton-Trägers auf der Dao Khanong-Bangkok Western Outer Ring Road am 15. März war kein technisches, sondern ein menschliches Versagen. Das bestätigt der offizielle Untersuchungsbericht, geleitet von Prof. Anek Siripanich (Engineering Institute of Thailand). Die 7‑Milliarden-Baht- (ca. 180 Mio. Euro) teure Großbaustelle wurde von einem Joint Venture aus italienischen und thailändischen Firmen (ITD-VCB) gebaut — doch offenbar gab es fatale Fehler bei der Ausführung.
Design war korrekt — aber die Bauarbeiter machten einen Fehler
Laut Insidern im Verkehrsministerium gab es keine Mängel am Design der Brücke. Stattdessen führte menschliches Versagen zum Einsturz. Jetzt prüft die Expressway and Rapid Transit Authority (ERTA), ob der Bauherr oder Planer haftet. Verkehrsminister Suriya Juangroongruangkit wird den Bericht erhalten — doch die Frage bleibt: Wer trägt die Verantwortung?
Polizei ermittelt — und Maut-Betreiber fordern Millionen-Entschädigung
Die ERTA wird die Ergebnisse an die Polizei weiterleiten, um juristische Schritte gegen Verantwortliche einzuleiten. Gleichzeitig rechnet der Betreiber mit finanziellen Folgen: Weil die Dao Khanong-Mautstelle nach dem Unglück fünf Tage gesperrt war, entgingen pro Tag eine Million Baht (ca. 25.500 Euro) an Einnahmen. Die ERTA will diese Verluste vom Baukonsortium zurückfordern.
Eine Tragödie mit offenen Fragen
Während die Angehörigen der Opfer noch trauern, beginnt der Rechtsstreit um Schuld und Entschädigung. Klar ist: Sicherheit muss auf Baustellen oberste Priorität haben — doch in diesem Fall hat ein Fehler fünf Menschen das Leben gekostet.