Bangkok — Die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) plant, die monatliche Müllabfuhrgebühr für Haushalte im Oktober nächsten Jahres von 20 auf 60 Baht zu erhöhen.
Pornphrom Vikitsreth, Berater des Gouverneurs von Bangkok, sagte, dass diejenigen, die die derzeitige Gebühr zahlen wollen, sich bei der BMA anmelden und ihren Müll vor der Abholung selbst sortieren können.
Er sagte, die neue Gebühr solle die Menschen dazu anregen, ihren Müll richtig zu sortieren und Einwegartikel wie Plastiktüten zu reduzieren, und der BMA helfen, die Kosten für die Sammlung und Entsorgung zu decken. Die Ausgaben werden auf etwa 700 Millionen Baht pro Jahr geschätzt, während die BMA nur etwa 500 Millionen Baht einnehmen kann, sagte er.
Torsak Chotemongkol, der Chefberater des Gouverneurs, sagte, die Zusammenarbeit der Haushalte sei für die “Null-Abfall”-Politik der BMA von entscheidender Bedeutung, da die Müllmenge in der Hauptstadt vom nächsten Jahr bis 2027 schätzungsweise 14.000 bis 16.000 Tonnen pro Monat betragen werde.
Die Erhöhung der Müllgebühren auf 80 Baht pro Monat wurde bereits vor einigen Jahren ins Auge gefasst, aber aufgrund von Covid-19 nie umgesetzt. Nach dem neuen Tarif müssen Haushalte, die weniger als 20 Liter Müll pro Tag produzieren, 60 Baht pro Monat zahlen — 30 Baht für die Sammlung und 30 Baht für die Entsorgung — es sei denn, sie sortieren ihren Müll selbst.
Die BMA ist der Ansicht, dass bei einer Verringerung des Müllvolumens das für die Sammlung und Entsorgung erforderliche Budget sinkt, so dass die Einsparungen für andere soziale Projekte verwendet werden können.
In einer kürzlichen Anhörung sagte der stellvertretende Staatssekretär des BMA, Chatree Wattanakhajorn, dass Bangkoks umweltfreundliche Müllverbrennungsanlage in Nong Khaem voraussichtlich im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden kann.