Bangkok — Mehr als 100.000 buddhistische Mönche haben nach Angaben des Ministers Puangpet Chunlaiad aus dem Büro des Premierministers Smart-ID-Karten erhalten, die wichtige Informationen über ihre Mönchszugehörigkeit enthalten und die Rückverfolgung erleichtern. Die Mönchsausweise werden an mehr als 280.000 buddhistische Mönche im ganzen Land verteilt.
Bisher haben über 100.000 die Ausweise erhalten, die mit der vom Innenministerium betriebenen Staatsbürgerschaftsdatenbank verknüpft sind, sagte Frau Puangpet. Sie antwortete damit auf eine Anfrage von Generalleutnant Sanit Mahathaworn, dem Vorsitzenden des Senatsausschusses für religiöse Angelegenheiten, die am Montag im Parlament gestellt worden war.
Der Ausschussvorsitzende forderte die Regierung auf, widerspenstige Mönche zu zügeln, was ein wachsendes Problem darstelle. Frau Puangpet sagte, Religion sei ein sensibles Thema, und der Sangha-Rat (SC) sei für die Durchsetzung der Disziplinarvorschriften für Geistliche zuständig.
Sie sagte, dass die Ausweise dazu dienen, Informationen über den Hintergrund der jeweiligen Mönche zu liefern, z. B. ob sie zuvor ordiniert wurden und wenn ja, wann und wo. Die Informationen können auch Aufschluss darüber geben, ob das Verhalten der Mönche fragwürdig war, als sie noch Laien waren. Der Minister sagte, dass Menschen aus verschiedenen Gründen ordiniert werden, z. B. um vergangene Verfehlungen zu sühnen oder um den Buddhismus zu studieren. Bevor sie in das Mönchtum eintreten, sei es wichtig, dass sie auf frühere kriminelle Aktivitäten überprüft werden.
Frau Puangpet sagte, es müsse sichergestellt werden, dass Menschen mit der Absicht, die Religion durch missbräuchliche Mittel auszunutzen, von der Mönchsgemeinschaft ferngehalten werden.