Chiang Mai — Eine Tragödie ereignete sich gestern auf einer Longan-Plantage im Dorf Ban Chai Ngam im Unterbezirk Mae Waen des Bezirks Phrao in Chiang Mai, als eine Explosion drei Arbeiter in den Tod riss.
Der Vorfall ereignete sich bei der Herstellung einer blühenden Stimulanzienmischung, wobei zwei Arbeiterinnen — eine Thailänderin und eine aus Myanmar — sofort ums Leben kamen. Ein weiterer Arbeiter, ein Mann aus Myanmar, erlag später in der Nacht seinen Verletzungen.
Die Explosion ereignete sich in einem einsamen einstöckigen Gebäude inmitten einer Longan-Plantage, etwa 500 Meter von der nächsten Siedlung entfernt. Zum Zeitpunkt der Explosion waren die Arbeiter damit beschäftigt, 75 Kilogramm Kaliumchlorat mit 50 Kilogramm Harnstoff zu mischen, ein Gemisch, das die Blüte der Longan-Pflanze anregen soll.
Die Wucht der Explosion zerstörte das Gebäude und beschädigte zwei in der Nähe geparkte Fahrzeuge, berichtete die Bangkok Post. Warut Visitsilp, der Chief Officer des Bezirks Phrao, untersuchte den Explosionsort gründlich. Er stellte fest, dass Kaliumchlorat verwendet worden war, um die Longan-Bäume in der Obstplantage zum Blühen zu bringen.
Außerdem kündigte er an, dass forensische Ermittler das Haus heute erneut untersuchen werden. Ihr Ziel ist es, die Ursache der Explosion zu ermitteln und festzustellen, ob das Kaliumchlorat, ein Stoff, der zur Herstellung bestimmter Munition und Pyrotechnik verwendet wird, ordnungsgemäß gelagert wurde.
Warut betonte, wie wichtig eine ordnungsgemäße Lagerung von Stoffen wie Kaliumchlorat ist, die sowohl in der Landwirtschaft als auch in potenziell gefährlichen Industriezweigen verwendet werden können. Dieser bedauerliche Vorfall erinnert an einen ähnlichen Vorfall aus dem Jahr 1999, als es im Bezirk San Patong zu einer starken Explosion mit Kaliumchlorat kam.
Im August explodierte im Bang Bön Distrikt von Bangkok ein Tank mit Chemikalien. Der Unfall ereignete sich bei Chalermchaicharn Co, einer Druckfarbenfabrik, als der Tank plötzlich platzte. Bei dem Vorfall gab es keine nennenswerten Verletzungen oder Todesopfer.