Verbrechen, die 2022 Thailand erschütterten

Bangkok — Zum Jahreswech­sel wählt die Bangkok Post” fünf Krim­i­nalgeschicht­en aus, die die Nation in den ver­gan­genen 12 Monat­en sowohl in Atem hiel­ten als auch schockierten.

1. Tod am Zebrastreifen

Herzzer­reißend: Der Auge­narzt War­aluck Supawat­jariyakul starb, nach­dem er am 21. Jan­u­ar auf einem Zebras­treifen an der Phaya Thai Road von einem großen Fahrrad ange­fahren wor­den war. Der tragis­che Tod von Dr. War­aluck Supawat­jariyakul, ein­er Augenärztin an der Medi­zinis­chen Fakultät der Chu­la­longko­rn Uni­ver­sität, die von einem Motor­rad ange­fahren wurde, als sie im Jan­u­ar ver­suchte, einen Zebras­treifen zu über­queren, unter­stre­icht die Notwendigkeit, die Verkehrssicher­heit für Fußgänger zu verbessern. War­aluck wurde am 21. Jan­u­ar an einem Zebras­treifen an der Phaya Thai Road im Bezirk Ratchathewi von dem Ducati-Motor­rad von Pol L/​Cpl Norawich Buadok, einem Beamten der Abteilung für Schutz und Per­so­n­enkon­trolle des Met­ro­pol­i­tan Police Bureau, angefahren.

Die 33-jährige Ärztin starb an ihren Ver­let­zun­gen. Nach dem Unfall wurde #Mor Kratai zum Top Trend­ing Item auf dem thailändis­chsprachi­gen Twit­ter. Rab­bit bedeutet auf Thai Kratai, was War­alucks Spitz­name ist. Am 25. April wurde Pol L/​Cpl Norawich vom Strafgericht zu einem Jahr und 15 Tagen Gefäng­nis für den Tod des Arztes verurteilt. Neben der Geschwindigkeit­süber­schre­itung befand das Gericht ihn in acht weit­eren Anklagepunk­ten für schuldig, darunter das Führen eines Fahrzeugs ohne Num­mern­schild, das Führen eines nicht zuge­lasse­nen und nicht ver­sicherten Fahrzeugs, das Nichtein­hal­ten der linken Fahrspur und rück­sicht­slos­es Fahren mit Todesfolge.

Das Gericht verurteilte ihn zunächst zu zwei Jahren und 30 Tagen Gefäng­nis und ein­er Geld­strafe von 8.000 Baht. Die Strafe wurde in ein Jahr und 15 Tage Gefäng­nis ohne Bewährung und 4.000 Baht Geld­strafe umge­wan­delt, da er geständig war. Das Gericht ließ ihn gegen eine Kau­tion von 200.000 Baht frei. War­alucks Fam­i­lie hat außer­dem eine Zivilk­lage in Höhe von 72 Mil­lio­nen Baht gegen die Königlich Thailändis­che Polizei als Erst­beklagte und gegen Pol L/​Cpl Norawich wegen des Todes ihrer Tochter ein­gere­icht. Der Tod von War­aluck sorgte für Schlagzeilen und ver­an­lasste die Forderung nach Maß­nah­men zur Verbesserung der Sicher­heit für Fußgänger.

Am 1. Sep­tem­ber wurde eine Verkehrssicher­heit­skam­pagne mit dem Titel Rab­bit Cross­ing” (Kan­inchenüber­querung) ges­tartet, um die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit von Verkehrs­diszi­plin zu sen­si­bil­isieren, ins­beson­dere an Fußgängerüber­we­gen in Bangkok. Auf Plakatwän­den wer­den Aut­o­fahrer daran erin­nert, an Fußgängerüber­we­gen langsamer zu fahren, anzuhal­ten und andere Fahrzeuge nicht zu überholen.

2. Tang­mo geht über Bord

Verdächtige Umstände: Die Mut­ter von Nida Tang­mo’ Patchar­aveer­apong besucht den Pibul 1 Pier, um nach dem Ertrinken ihrer Tochter am 24. Feb­ru­ar Blu­men niederzule­gen. Der Tod der Schaus­pielerin Nida Tang­mo” Patchar­aveer­apong war der drama­tis­chste Fall in diesem Jahr. Tang­mo, 37, wurde am 24. Feb­ru­ar als ver­misst gemeldet. Vor ihrem Ver­schwinden war sie mit Idsarin Gat­ick” Jutha­suk­sawat, ihrem per­sön­lichen Man­ag­er, Wis­ap­at Sand” Manomairat, Phai­boon Robert” Trikan­jana­nun, Tanu­pat Por” Lert­tawee­wit, dem Eigen­tümer des Boötes, und Nitas Job” Kirati­sooth­isathorn, dem Fahrer, an Bord eines Schnellbootes.

Tang­mo fiel in der Nacht in der Nähe des Pibul 1 Piers im Bezirk Muang in Non­thaburi in den Chao Phraya Fluss. Ihre Mut­ter, Pani­da Siriyuthayoth­in, erschien am Mor­gen des 25. Feb­ru­ar allein am Krung Thon Bridge Pier und äußerte sich besorgt über die verzögerte Suche. Die Leiche der Schaus­pielerin wurde zwei Tage später gefun­den. Die Autop­sie ergab eine Wunde an ihrem Ober­schenkel, die aus­sah, als wäre sie von der Schiff­ss­chraube verur­sacht wor­den, und bestätigte Ertrinken als Todesur­sache. Nach­dem das Ergeb­nis der Autop­sie bekan­nt wurde, äußerten Inter­net­nutzer Bedenken hin­sichtlich der Trans­parenz des Fall­es und befürchteten, die Pas­sagiere kön­nten etwas unternehmen, um ihren Namen reinzuwaschen.

Der Besitzer des Schnell­boots behauptete, die Schaus­pielerin sei gestürzt, nach­dem sie zum Urinieren ans Heck gegan­gen war, was die Ver­wirrung der Inter­net­nutzer noch weit­er ver­stärk­te. Am 18. März beauf­tragte Frau Pani­da Decha Kit­ti­wit­tayanan als Anwalt für den Fall. Er ver­ließ den Fall einige Zeit später, nach­dem Frau Pani­da das Tele­fon von Tang­mo hin­ter seinem Rück­en an einen Inter­net-Influ­encer weit­ergegeben hat­te. Die Kon­flik­te dauerten an, bis Atchariya Ruan­grat­tanapong, Vor­sitzen­der des Crime Vic­tims Assis­tance Club, am 9. August bei der Königlichen Thailändis­chen Polizei Beschw­erde gegen die mit dem Fall befassten Beamten einreichte.

Bevor der Fall der Staat­san­waltschaft vorgelegt wurde, hat­te die Polizei 124 Zeu­gen, darunter 16 Sachver­ständi­ge, befragt und 88 Beweis­stücke, 47 Doku­mente und 200 Video­clips von Überwachungskam­eras gesam­melt. Die Polizeiak­te umfasste 2.249 Seit­en. Die Staat­san­waltschaft hat die fünf Pas­sagiere unter anderem wegen fahrläs­siger Tötung angeklagt. Außer­dem wird Peam Em” Thamtheeras­ri, der sich nicht auf dem Boot befand, beschuldigt, andere Per­so­n­en zu falschen Aus­sagen ver­leit­et und ihnen geholfen zu haben, ein­er Strafe zu ent­ge­hen oder eine gerin­gere Strafe zu erhal­ten, sowie Beweise zu unterschlagen.

Nach ein­er lang erwarteten Unter­suchung wur­den die sechs Verdächti­gen auf Kau­tion freige­lassen. Der Fall wartet nun auf eine gerichtliche Entscheidung.

3. Kneipen­brand tötet 26 Gäste

Todes­falle: Der inzwis­chen abgeris­sene Pub Moun­tain B ver­wan­delte sich in eine tödliche Feuer­falle mit vie­len brennbaren Mate­ri­alien, als am 5. August ein Feuer aus­brach, das 26 Todes­opfer und viele Ver­let­zte forderte. Im August brach in der Kneipe Moun­tain B in Chon Buri ein tödlich­es Feuer aus, das 26 Men­schen­leben forderte und viele weit­ere Besuch­er mit schw­eren Ver­bren­nun­gen zurück­ließ. Das Feuer brach in den frühen Mor­gen­stun­den des 5. August in dem Nacht­club an der Sukhumvit Road im Stadt­teil Sat­tahip in Chon Buri aus und tötete 13 Men­schen, die sich im Inneren des Lokals befan­den, als das Feuer auf das Lokal übergriff.

Die Zahl der Todes­opfer stieg später auf 26, und es gab etwa 50 Ver­let­zte. Für viele erin­nerte das Feuer an den tödlichen Brand im San­ti­ka Club im Jan­u­ar 2009 in Bangkok, bei dem 61 Men­schen star­ben und mehr als 200 ver­let­zt wur­den. Moun­tain B war ein geschlossenes Gebäude mit vie­len brennbaren Mate­ri­alien, darunter Deck­en- und Wan­dis­olierun­gen. Als das Lokal kurz vor der Schließung stand, wurde zunächst ein Funke an der Decke ent­deckt, bevor sich das Feuer rasch aus­bre­it­ete. Die Feuer­wehrleute braucht­en zwei Stun­den, um das Feuer zu löschen.

Einem Bericht zufolge wur­den vier Tote im Bere­ich der Ein­gangstür, dem einzi­gen Ein- und Aus­gang des Gebäudes, drei in der Her­ren­toi­lette, ein­er hin­ter dem DJ-Pult sowie zwei hin­ten und drei vorne am Kassen­tre­sen gefun­den. Die polizeilichen Ermit­tlun­gen ergaben, dass die Kneipe ohne Genehmi­gung betrieben wurde, dass der Notaus­gang block­iert war und dass umfan­gre­iche Umbaut­en vorgenom­men wor­den waren, unter anderem durch die Ver­wen­dung von hochentzündlichen schalldämpfend­en Mate­ri­alien. Die Opfer waren zwis­chen 17 und 49 Jahre alt. Alle wur­den als thailändis­che Staat­sange­hörige iden­ti­fiziert. Vier von ihnen waren unter 20 Jahre alt, was die Alters­beschränkung des Lokals in Frage stellt.

Phongsiri Pan­pra­song, 28, der Besitzer, wurde wegen fahrläs­siger Tötung und Ver­let­zung sowie wegen ille­galen Betriebs eines Unter­hal­tungslokals angeklagt. Der Kneipenbe­sitzer han­delte eine Entschädi­gung für die Opfer aus, während ein Anwalt­steam die Fam­i­lien der Toten unterstützte.

4. Alp­traum in der Kinderkrippe

umson­st geschossen: Eine Groß­mut­ter hält ein Paar der winzi­gen Turn­schuhe ihrer Enke­lin. Die Kleine war eines von 24 Kindern, die bei ein­er Massen­er­schießung in ein­er Kindertagesstätte in Nong Bua Lam Phu getötet wur­den. Thai­land erlebte Anfang Okto­ber eine der schreck­lich­sten Massen­er­schießun­gen sein­er Geschichte. Das Mas­sak­er ereignete sich in ein­er Kindertagesstätte in der nordöstlichen Prov­inz Nong Bua Lam Phu, als ein ehe­ma­liger Polizeis­ergeant einen Amok­lauf beg­ing und 38 Kinder tötete, darunter 24 Kinder des Kindergartens.

Der Schütze war ein 34-jähriger ehe­ma­liger Offizier, Pol Sgt Panya Kham­rab. Nach Angaben der Polizei war er am 15. Juni wegen des Besitzes von Metham­phet­a­m­intablet­ten aus dem Dienst ent­lassen wor­den. Er eröffnete das Feuer in der Uthai Sawan Tam­bon Ver­wal­tung­sor­gan­i­sa­tion im Na Klang Dis­trikt, bevor er in die nahe gele­gene, von der Organ­i­sa­tion betriebene Kinder­be­treu­ung­sein­rich­tung ein­drang und 23 Kinder erstach, die ger­ade einen Nach­mit­tagss­chlaf hiel­ten. Unter den getöteten Erwach­se­nen waren auch zwei Lehrerin­nen, von denen eine im acht­en Monat schwanger war.

Sergeant Panya floh nach dem Blut­bad in seinem Pick­up vom Tatort. Später nahm er sich das Leben, nach­dem er seine Frau und ihren 3‑jährigen Sohn in ihrem Haus getötet hat­te, als dieses von der Polizei umstellt war. Viele sagten, die Tragödie sei eine Folge der lock­eren Waf­fenkon­trolle und des Dro­gen­miss­brauchs. Der stel­lvertre­tende Polize­ichef Pol Gen Tor­sak Suk­wimol sagte, die Mut­ter des Schützen habe ihm erzählt, ihr Sohn sei am Don­ner­stag­mor­gen, kurz vor der Schießerei, zu ein­er Anhörung in sein­er Dro­gen­sache ins Gericht gegangen.

Nach­dem er das Gericht ver­lassen hat­te, wirk­te er gestresst, nahm einige Betäubungsmit­tel und wurde para­noid, zitierte Pol Gen Tor­sak die Mut­ter und fügte hinzu, dass er sich dann seine Waffe schnappte und zum Kinder­en­twick­lungszen­trum ging. Die Mut­ter entschuldigte sich bei allen, die von den Angrif­f­en ihres Sohnes betrof­fen waren, und sagte, er habe unter großem Stress ges­tanden, da er seinen Arbeit­splatz ver­loren habe und nicht in der Lage sei, seine Schulden zurück­zuzahlen. Nach der Tragödie ord­nete der nationale Polize­ichef lan­desweit Schulschießerübun­gen an, um Lehrer und Schüler auf Sicher­heit­snot­fälle vorzubereiten.

5. Tri­aden ins Visi­er nehmen

Ban­den­be­zo­gen: Der stel­lvertre­tende nationale Polize­ichef, Gen­er­alpolize­ichef Surachate Hak­parn (Mitte), leit­et die Ermit­tlun­gen gegen Chaiyanat Tuhao” Korn­chayanant, einen mut­maßlichen Tri­aden­boss, der wegen Dro­gen­de­lik­ten angeklagt ist. Die Polizeirazz­ia in einem lux­u­riösen Haus in der Rama V Road Ende Novem­ber war der Beginn ein­er Fah­n­dung nach dem chi­ne­sis­chen Geschäfts­mann und mut­maßlichen Ver­brecher­boss Chaiyanat Tuhao” Korn­chayanant, der wegen Dro­gen­de­lik­ten gesucht wird. Vor der Razz­ia hat­te die Polizei Infor­ma­tio­nen erhal­ten, wonach Herr Chaiyanat eine Schlüs­selfig­ur eines in Thai­land operieren­den chi­ne­sis­chen Ver­brech­er­syn­dikats war.

Es wird ver­mutet, dass die Bande in ver­schiedene ille­gale Aktiv­itäten ver­wick­elt war, unter anderem in den Dro­gen­han­del und die Ermor­dung einiger chi­ne­sis­ch­er Land­sleute. Nach der Razz­ia am 23. Novem­ber stellte sich Herr Chaiyanat dem stel­lvertre­tenden nationalen Polize­ichef, Polizeigen­er­al Surachate Hak­parn, und stritt jeglich­es Fehlver­hal­ten ab. Seit­dem befind­et er sich im Bangkok­er Unter­suchungs­ge­fäng­nis, nach­dem die Polizei seinen Antrag auf Freilas­sung gegen Kau­tion mit der Begrün­dung abgelehnt hat­te, sie benötige mehr Zeit für die Unter­suchung des Falles.

Nach Angaben der Polizei waren Herr Chaiyanat und die chi­ne­sis­che Bande in min­destens vier Krim­i­nalfälle ver­wick­elt. Der erste Fall bet­rifft den Club One, eine Kneipe in Pat­taya City (Chon Buri), in der die örtliche Polizei eine Razz­ia durchge­führt hat­te. In den Räum­lichkeit­en wur­den Dro­gen gefun­den. Der zweite Fall bet­rifft das Top One, eine Kneipe im Sut­thisan-Vier­tel in Bangkok, die eine Chi­nesin besucht hat­te. Sie starb anschließend an ein­er Über­do­sis Dro­gen. Der Fall machte Schlagzeilen und löste eine viel beachtete Unter­suchung aus.

Der dritte Fall bet­rifft Jin Ling, eine Kneipe im Yan­nawa-Vier­tel der Haupt­stadt, in der 104 chi­ne­sis­che Gäste pos­i­tiv auf Dro­gen getestet wur­den. Der vierte Fall bet­rifft Baby Face, eine Kneipe im Bangkok­er Stadt­teil Khlong Tan, von der angenom­men wird, dass sie mit dem Dro­gen­han­del der Bande in Verbindung ste­ht. Ver­mö­genswerte im Wert von etwa 3 Mil­liar­den Baht, die ver­mut­lich Her­rn Chaiyanat gehören, wur­den zur Über­prü­fung beschlagnahmt, sagte Polizeigen­er­al Surachate. Polizeigen­er­al Surachate sagte, das wach­sende Mis­strauen gegenüber der Polizei, die in diesem Fall ermit­telt, sei nicht gerechtfertigt.

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