Zu viel Natrium in thailändischen Lebensmitteln - Informationen und wertvolle Tipps

Zu viel Natrium in thailändischen Lebensmitteln - Informationen und wertvolle Tipps

Thai­lands Küche ist weltweit für ihre Würze und Vielfalt bekan­nt. Doch mit dieser Würze geht oft auch ein hoher Natri­umge­halt einher.

Eine über­mäßige Natri­u­mauf­nahme kann gesund­heitliche Risiken bergen.

Emp­foh­lene Natri­u­mauf­nahme laut WHO

Die Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion (WHO) emp­fiehlt, die tägliche Natri­u­mauf­nahme auf weniger als 2.000 mg (2 Gramm) zu beschränken, was etwa einem gestrich­enen Teelöf­fel Salz entspricht.

Es wird auch emp­fohlen, den Verzehr von Salz auf weniger als 5 Gramm pro Tag zu reduzieren.

Gesund­heitliche Fol­gen von zu viel Natrium

Ein Über­maß an Natri­um kann den Blut­druck erhöhen und das Risiko für Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen, Schla­gan­fälle und Nierenkrankheit­en steigern.

Darüber hin­aus kann es zu Wasserein­lagerun­gen und anderen gesund­heitlichen Prob­le­men führen.

Thailändis­che Lebens­mit­tel mit hohem Natriumgehalt

Einige beliebte thailändis­che Lebens­mit­tel und Snacks, die reich an Natri­um sind:

  • Instant-Nudel­sup­pen: Mama” ist eine bekan­nte Marke für Instant-Nudel­sup­pen in Thai­land und enthält oft einen hohen Anteil an Natrium.
  • Fis­chsauce (Nam Pla): Ein unverzicht­bares Würzmit­tel in vie­len thailändis­chen Gerichten.
  • Oys­ter­sauce: Häu­fig in Stir-Fry-Gericht­en verwendet.
  • Gar­ne­len­paste (Kapi): Ein Hauptbe­standteil in vie­len Cur­rys und Dips.
  • Getrock­neter und gesalzen­er Fisch: Ein beliebter Snack.
  • Gesalzene Eier
  • Pick­les und ein­gelegtes Gemüse
  • (Liste unvoll­ständig)

Natri­umge­halt auf Ver­pack­un­gen in Thailand

In Thai­land hat sich die Lebens­mit­telin­dus­trie in den let­zten Jahren immer mehr dem inter­na­tionalen Stan­dard angepasst, was die Kennze­ich­nung von Nahrungsmit­teln betrifft. 

Auf den meis­ten gekauften Lebens­mit­teln in Thai­land find­en Kon­sumenten Infor­ma­tio­nen zum Natri­umge­halt direkt auf der Verpackung. 

Diese Kennze­ich­nung hil­ft Ver­brauch­ern, bewusstere Entschei­dun­gen über ihre Nahrungsauf­nahme zu tre­f­fen und ihre Natri­u­mauf­nahme bess­er zu überwachen.

Allerd­ings kann für aus­ländis­che Besuch­er und Expats die in Thai­land leben das Lesen dieser Etiket­ten anfangs eine Her­aus­forderung sein, da sie oft in Thai-Schrift ver­fasst sind. 

Mit ein wenig Übung und dem Erken­nen bes­timmter Schlüs­sel­wörter kann man jedoch ler­nen, diese Infor­ma­tio­nen auch in Thai-Schrift zu identifizieren.

Einige Tipps für das Lesen von Nährw­er­tangaben in Thai:

  • Suchen Sie nach bekan­nten Sym­bol­en: Oft­mals wer­den Nährw­ert­ta­bellen durch stan­dar­d­isierte Sym­bole oder For­mate gekennze­ich­net, die auch inter­na­tion­al ver­wen­det werden.
  • Ler­nen Sie das Thai-Wort für Natri­um (โซเดียม): Das Wort für Natri­um oder Salz in Thai kann als Ref­eren­zpunkt dienen. Sobald Sie dieses Wort erken­nen, kön­nen Sie den dazuge­höri­gen Wert ablesen.
  • Nutzen Sie Über­set­zungs-Apps: Es gibt zahlre­iche Smart­phone-Apps, die in Echtzeit von Thai ins Englis­che oder andere Sprachen über­set­zen kön­nen, indem man ein­fach die Kam­era auf den Text richtet.

Mit der Zeit und mit wach­sen­dem Inter­esse an gesun­der Ernährung wird es für Kon­sumenten in Thai­land ein­fach­er, informierte Entschei­dun­gen über den Natri­umge­halt in ihrer Nahrung zu treffen. 

Es ist ermuti­gend zu sehen, dass immer mehr Län­der den Nutzen klar­er Lebens­mit­telkennze­ich­nun­gen erken­nen und umsetzen.

Ernährung mit niedrigem Natriumgehalt

Um den Natri­umver­brauch zu reduzieren, soll­ten Personen:

  • Frische Lebens­mit­tel statt ver­ar­beit­eter Pro­duk­te bevorzugen.
  • Die Menge an hinzuge­fügtem Salz beim Kochen reduzieren.
  • Fer­tig­gerichte und Snacks mit hohem Salzge­halt vermeiden.
  • Die Zutaten­liste auf Lebens­mit­telver­pack­un­gen überprüfen.
  • Alter­na­tive Würzmit­tel wie Kräuter und Gewürze verwenden.

Beson­ders betrof­fene Personen

Men­schen mit hohem Blut­druck, Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen und Nieren­prob­le­men soll­ten beson­ders auf ihren Natri­umkon­sum achten.

Ältere Men­schen und solche mit famil­iären Vor­erkrankun­gen sind eben­falls häu­figer gefährdet.

Obwohl viele thailändis­che Lebens­mit­tel schmack­haft sind, ist es wichtig, sich des Natri­umge­halts bewusst zu sein.

Eine aus­ge­wo­gene Ernährung und das Bewusst­sein für die Natri­u­mauf­nahme kön­nen dazu beitra­gen, das Risiko gesund­heitlich­er Prob­leme zu reduzieren.

Es ist daher immer rat­sam, frische Zutat­en zu ver­wen­den und die Menge an Salz und natri­um­re­ichen Zutat­en beim Kochen zu kontrollieren.

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